November 26, 2020 at 9:46 PM
Hut ab sage ich mal. Bin gespannt was Du noch so zeigst
VM
November 24, 2020 at 2:08 PM
Das ist so nicht richtig. Stahl kann man nicht verdichten!

Ok, da habe ich wieder was gelernt. Man kann aber gerade beim Lagendamast gut sehen, daß geschmiedete Lagen z.B. an der Spitze zusammenlaufen. Zerspante sehen eher aus wie abgeschnitten. Bei geschmiedeten oder zerspanten Werkstücken gibt es auch sog. "Fasern" die beim zerspanen einfach abgeschnitten werden und beim schmieden zusammengestaucht. Das soll eine höhere Festigkeit geben.
Klingen aus dem weichgeglühten  Rohling auszuarbeiten geht nach meiner persönlichen Erfahrung nach ca. 80 Messern am besten am Bandschleifer. 0,5 bis 0,8 an der Schneide stehen lassen. Feilen geht auch, ist aber sehr mühsam. Nur mit der Flex muß man schon richtig gut sein sonst wird das nix. Allerdings schaffen manche so einen Hohlschliff, ich (noch) nicht.
Nach dem Bandschleifen normalisiere ich noch.
VM
November 23, 2020 at 3:16 PM
Bei einer geschmiedeten Klinge ist natürlich das Material an der Spitze und Schneide verdichtet. Wenn Du nur schleifst und feilst , dann nicht. Bei gut durchgeschmiedetem Damast ginge das wohl trotzdem, wenn man keine Möglichkeit zum schmieden hat. Weichgeglühter Damast lässt sich mit nen guten Feile feilen, wenn auch mühsam. Wenn Du die Klingenform wirklich rausflext solltest Du nachher noch mal weichglühen um die Spannung rauszubekommen, dann wieder härten.
Falls Du das jetzt zum ersten mal machst solltest Du Dir Hilfe holen, es kann passieren, daß sonst der schöne Damast versaut wird.
Volker
November 13, 2020 at 6:09 PM
Ok die Frage war witzig gemeint. Es ist mit den Nieten super geworden. Ich persönlich hätte statt des gelsaerten Aluschildes,
ich denke das ist so eins, lieber ein Stahlblech genommen und den Vogel ausgemeißelt. Das hätte, finde ich, noch mehr zum alten Stil gepasst. Aber egal, auch so gefällt es mit sehr.
VM
November 13, 2020 at 10:34 AM
Sehr schön!!!!
Besonders toll finde ich, wenn da die ganze Familie mitmacht, wie Du schreibst. Kannst ja mal Bilber von Eurer Werkstatt zeigen.
der Hintergrund besteht aus selbst hergestelltem Eichenholz.

Wie stellt man Eichenholz her????
Volker
November 13, 2020 at 10:31 AM
Danke für die hilfreichen Hinweise. Mittlerweile habe ich auch schon brauchbare Ergebnisse. Man braucht halt viel Geduld. Ich schleife mit Kork oder bei kleinen Sachen auch mit nem ebenem Stück Leimholz
VM
November 7, 2020 at 6:21 PM
Ja, die Risse verleihen ja auch irgendwie Charakter. Aber was spricht denn gegen schweißen...?

Eigentlich nichts, wenn man Gus schweißen kann.
Aber ich habe mal so überlegt: Unsere Schüsseln haben Risse an fast den gleichen Stellen. Und etliche andere, die ich gesehen habe auch. Sie reißen nicht weiter und tuen trotzdem ihren Dienst. Da kann es doch sein, daß die Schüsseln an diesen Stellen starken Spannungen ausgesetzt sind. Wenn man das nun wieder zuschweißt, können ja neue Spannungen entstehen und es reißt wieder. Ist nur ne Vermutung von mir. Vielleicht weiß da jemand genaueres
VM
November 7, 2020 at 11:28 AM
Moin, ich habe wohl genau die gleiche Esse. Meine Feuerschüssel hat auch Risse an der gleichen Stelle wie Deine. Da schließe ich mich Christoph an: einfach an den Rissenden kleine Bohrungen setzen, nix schweißen. Vibration hatte ich auch, allerdings war mein genietetes Untergestell wackelig, da habe ich Verstärkungen eingeschweißt. Nun tut sie ja schon fast 100 Jahre ihren Dienst. Mein einziger Schwachpunkt ist die Führung des Pilzes. Da hab ich schonmal nachgearbeitet, mit geringem Erfolg. Die Dichtung zwischen Gebläse und Feuerschüssel war rausgebrannt. Da schmiere ich immer mal wieder feuchten Lehm rein. Klappt alles in allem gut
Viel Spass beim schmieden
VM
November 6, 2020 at 10:07 AM
Einfach die Scheibe mit der Kante gegen die Schleifscheibe halten und hin und her ziehen.

Das habe ich auch mal probiert. Bei mir hat da nur die Schleifscheibe Riefen bekommen. Vielleicht lag es an der Bindung der Scheibe, da gibt es ja verschiedene.
VM
September 30, 2020 at 6:16 PM
Schön mit den ausgezogenen Spitzen die Flammen nachempfunden. Vielleicht hätte weiter oben noch ein Ring rumgekonnt. Wenn der Korb richtig Feuer bekommt könnte er sich sonst verziehen.
Volker
Nochmal kurz meine Meinung: Wenn ich irgendwas dekoratives mache achte ich immer drauf, daß keine Spitzen nach oben stehen. Die Unfallgefahr ist groß wenn sich jemand bückt und sich dann sticht oder ähnliches.
(irgenwie haben über 20 Jahre in einer großen Fabrik mit regelmäßigen Unfallnerhütungsunterweisungen doch ihre Spuren hinterlassen )
VM
September 22, 2020 at 10:32 AM
Hallo Fred,
das Video kenne ich nicht, gucke es mir aber nachher mal an.
Ich bin mir nicht ganz schlüssig, was Du mit stauchen meinst?

Laut meinen Büchern gibt es mehrere Möglichkeiten Zirbel herzustellen.Ich habe es so gemacht, daß ich die unverschweißten Teile, die gedreht werden sollen erwärmt habe. Dann vorsichtig auf die Enden geschlagen (gestaucht) um schonmal eine halbwegs kugelige Form zu bekommen. Vor dem Stauchen etwas vorbiegen, sonst wird alles krumm und schief. Aber nach dem vorbiegen ging es recht gut. Dann tordieren und immer wieder richten und korrigieren.
Man kann wohl auch Zirbel machen indem man erst rechts, dann linksrum dreht. Das probiere ich nach neinem Kurzurlaub aus. Interessant scheint mir auch die Variante mit 5 oder 6 Rundstäben. Kann man bei Otto Schmierler, Werk und Werkzeuge des Kunstschmiedes nachlesen.
Ich halte euch auf dem Laufenden
Volker
September 21, 2020 at 3:22 PM
z1.jpg
 
Hallo zusammen,
ich habe mal versucht Zirbel zu schmieden. Der linke ist Vierkant 10x 10 gespalten und dann tordiert. Man muß da wirklich gut aufpassen, daß die Spaltungen sehr exakt werden, sonst wird es schwer mir dem stauchen und drehen. ZUm stauchen und drehen hab ich mit dem Brenner erwärmt und immer wieder nachkorrigiert.
Der rechte besteht aus vierkant 6x 6 an den Enden feuerverschweißt. Da ging stauchen und drehen schon besser. Wahrscheinlich weil ich etwas mehr Masse hatte und die Schlitzung länger war.
Mit dem Feuerschweißen tue ich mich noch etwas scher, deshalb mußte ich mit der Elektrode kleine heftpunkter setzen.
Aber ich denke für den Anfang geht es. Wenn ich weiß was  ich mit den Zirbeln mache, werde ich die Enden noch überschmieden und versuchen, sie in eine Flucht zu bekommen.
Volker
September 20, 2020 at 10:27 AM
Aber ich habs dir mal hingekritzelt

Danke, so ist es doch anschaulicher
VM
September 19, 2020 at 10:56 AM
Aus einem Stück geschmiedet!!!!! Da hätte ich gerne mal die einzelnen Arbeitsschritte gesehen
VM
September 12, 2020 at 10:48 AM
Ja Andrew, so kommt man durch probieren und Geduld ans Ziel. Die Dorne und Meißel zum lochen sollten schon aus härtbarem Stahl sein. Zum schlitzen habe ich alte Meißel zurechtgeschliffen. Die Schneide fast halbrund. (hab ich auch im Video geshen). Für vierkantlöchen habe ich ausgedienze Vierkantfeilen vorne zugeschmiedet und die Hiebe abgeschliffen. Gerade den Schlitzmeißel muß ich immer mal wieder nachhärten. Das Loch wird schöner wenn der Meißel etwas kleiner als das Loch ist.
Das Kreuz fiinde ich garnicht schlecht. Hält das Quereisen oder rutscht es weg?
Volker