September 7, 2020 at 10:27 PM
Ja, das is Geschmackssache!
Ich mag's... hab aber auch schon andere Formen ausprobiert, IMG_2289.jpg
naja, zugegeben... die is auch geschwungen...
IMG_0702.jpg
IMG_0817.jpg
Die Doppelaxt wurde aus Baustahl geschmiedet und mit einer Schneidlage versehen. Sie wurde dann zugunsten des Hammerin versteigert...
ja, also zurück zur Frage...
Ich loche meine Äxte, wenn man das mit einem (ich bin mir nicht sicher ob's wirklich so heißt) Lochhammer mit Spitze macht, und aufpasst die mitte des Stahls zu erwischen dann geht das durchaus gut. Wichtig wäre nur die Axt auf dem Amboss immer wieder zu drehen, sodaß der Lochhammer um 180° gedreht in das  Loch fürs Haus eingeschlagen wird. Das erhöht die Chance das das Loch gerade durch geht. Bei ca. 80% Tiefe loche ich von der Gegenseite fertig und schlage den Butzen aus.
Grüße
Ramon
September 7, 2020 at 7:43 PM
Hey Leute,
danke für die positive Resonanz!
Naja, der Griff war ja der Zündfunke für das Messer, den konnte ich dann nicht einfach ersetzen.

Frei nach dem Motto: Tofu schmeckt dann ab besten wenn man es kurz vor dem Verzehr durch ein Roastbeef ersetzt...
Zwischendrinn dacht ich auch mal man sollte vieleicht nen anderen Griff anbauen aber im Endeffekt find ichs so doch ganz OK und es liegt auch ganz gut in der Hand.
Für Survival Fans die normalerweise einen Göffel in der Tasche haben is das dann auch mal was neues: das Spisser (Spicker und Messer)
also
Grüße
Ramon
September 7, 2020 at 7:35 PM
Hallo Tamme,
die Äxte sind aus Federstahl von einem Volvo LKW, Material kann ich nicht genau sagen, habe aber schon mehrere daraus gemacht. Bleiben schön schnitthaltig und sind dennoch robust. Ideales Material für Beile und Äxte eben.
Ausgangsmaterial war dann also ca. 100x25x60-70mm
Die Stiele sind in diesem Fall beide aus heimischer Esche, bei der dunkleren hatte ich allerdings das Anlassen vergessen, sollte nicht vorkommen, tuts aber. Drum hab ich den Stiel mit in den Ofen gelegt, sieht super aus.
Allerdings sollte man aufpassen beim Anlassen mit Stiel ein Bisschen Wasser in den Ofen mit reinzustellen, sonst trocknet der zu schnell und bekommt Risse! (Glücklicherweise hatte ich gleich den Geistesblitz und mir blieb das erspart)
Außerdem muss sich die Robustheit des Stiels noch erweisen da der durch das Rösten doch ein bisschen an elastizität verliert...
Grüße
Ramon

...und schon wieder ne Axt...

September 6, 2020 at 3:01 PM
Hallo Leute,
hab mal wieder n bisschen geklopft und rausgekommen sind... Äxte!
was für eine Abwechslung
schauts euch einfach an...
IMG_5243.jpgIMG_5246.jpgIMG_5244.jpgIMG_5245.jpg
Grüße
Ramon

Damast mit Rehgeweih

September 6, 2020 at 2:55 PM
Hallo liebes Forum,
nach gefühlter ewigkeit stelle ich hier mal wieder einen kleinen Beitrag ein.
Jedenfalls wurde ich gefragt ob ich denn für ein gefundenes Rehgeweih etwas schmieden könne.
Und was passt da besser als ein Messer?!
Jetzt ist es natürlich so, das ich kein so begnadeter Messerschmied bin und mich vor solchen Aufgaben normalerweise drücke.
Irgendwie hab ich mich aber nicht schnell genug geduckt und musste dann wohl oder übel anfangen.
Im Grund war es auch gar nicht so schlimm, ich wollte eh mal seit langem wieder was mit Damast machen, also ein paar reste Wälzlager, Federstahl und Feile zusammengesucht (manche werden jetzt vieleicht die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber es läuft eben wie in Muttis Küche... Man nehme sofern man hat... und das waren eben die Zutaten).
naja seht selbst...
IMG_5760.jpgIMG_5768.jpgIMG_5800.jpgIMG_5801.jpg
also dann
Grüße aus Franken!
Ramon
August 31, 2020 at 9:17 PM
Hallo zusammen,
Kompressoren können bei durchgerostetem Druckbehälter auch schon mal bersten! Ich hätte es auch nicht geglaubt wenn ich heuer nicht die Bilder eines Bekannten gesehen hätte, dessen Kompressor im Dach der Garage stand und explodiert ist.
Die OSB Platten auf denen er stand sind gebrochen und Teile sind nach unten gefallen und ca. einen Quadratmeter Ziegel hat es abgedeckt .
Gut das keiner drinnen war.
Trotzdem wünsch ich dir, das dein Kompressor ewig hält.
Grüße
Ramon
January 8, 2020 at 7:00 PM
Hallo Willi,
wieder eine gelungene Arbeit! Auch die Anleitung ist wieder sehr anschaulich. Vorallem die Laschen haben es bestimmt in sich...
Die brennen gerne mal weg wenn der rest noch Temperatur braucht
wie gesagt: echt tolles Teil!
Grüße
Ramon
October 17, 2019 at 7:26 PM
Hallo Achim,
mein Lasco läuft mit einem offenen Riemen mit Klammern. Das geht auch...
Allerdings macht er halt die ganze Zeit klack klack klack...
sollte aber in einer Schmiede nicht all zu schlimm sein
ansonsten kannste auch hier mal probieren:
http://keilriemen-webshop.de/
ah oder hier, da hab ich auch schon was bezogen...
https://www.zahnriemen24.de/a/41800-flachriemen-t150?laenge=3800&quantity=1
Gruß
Ramon
Last edit: October 17, 2019 at 7:30 PM, Ramon de Candido
October 4, 2019 at 4:41 PM
Hallo Klopfer,
nein die Platte is nicht gelasert, hab ich selber mit Aze bei mir auf der Arbeit rausgebrannt.
Keine Ahnung was das so kostet wenn man sowas in Auftrag gibt.
IMG_2384.jpg
Falls du vorhast dir auch sowas zu Zeichnen und dann die dxf-Datei an den Laserer deines Vertrauens zu schicken, denk daran:
Nicht jeder kann mit Splines umgehen...
Ich hab auch die Flamme erst als Spline gezeichnet, da aber unser Brennprogramm dann den Dienst versagt hat musste ich diese mit Radien neuzeichnen.  Danach hats gefunzt!
Gruß
Ramon
Last edit: October 4, 2019 at 4:42 PM, Ramon de Candido
October 4, 2019 at 2:31 PM
Hallo Zusammen,
danke für die resonanz.
@ Tommi: Ja, da is was dran, hab ich aber bewusst so gelassen da ja die Platte sauber aufliegen soll und auch einen seitlichen halt braucht. Weiterhin ist das Design (falls man davon sprechen kann) sehr schlicht und "schnörkellos" und dabei wollte ich es auch belassen.
anbei die Bilder vom fertigen Ding
IMG_2396.jpg
IMG_2399.jpg
Grüße aus Franken!

Upcycling

October 3, 2019 at 4:32 PM
Hallo Zusammen,
ich hab in letzter Zeit wieder mal ein bisschen geschmiedet, da ich aber nicht immer nur lauter Beile und Äxte zeigen will, hier mal was anderes.
IMG_2373.jpg
IMG_2378.jpg
IMG_2375.jpg
Die Schale war ursprünglich ein Ausdehnungsgefäs aus der Haustechnik.
Die Füße sind aus 30x8 und wurden mit Distanzen aus 25er Vierkant zur Schale angenietet.
Die Füße wurden gelocht, die Schale und die Distanzstücke wurden gebohrt.
Die Niete sind aus Ø10mm Rund
(weiß nicht warum die Bilder gedreht angezeigt werden, sorry dafür)
Zwischen die "Hörner" der Füße wird noch eine 8mm Ronde zum Braten von Steaks etc. eingelegt...
(die muss aber noch gefertigt werden)
Grüße
Ramon
Last edit: October 3, 2019 at 4:33 PM, Ramon de Candido

Inspiriert durchs HammerIn

August 25, 2019 at 9:13 PM
Hallo Leute,
Da ich beim HammerIn dieses Jahr wieder einen Kurs mitgemacht habe und wieder sehr viel gelernt habe, willl ich euch meine "Erfolge" nicht vorenthalten.
Es wurden ja bereits einige Beile oder Äxte von mir vorgestellt. Diese wurden aber ehr umständlich von mir hergestellt, ist auch wenig verwunderlich wenn man einfach drauf los versucht. Man kommt zwar irgendwie zum Ziel, aber vieleicht nicht in der Weise wie man es eigentlich erhofft und auch längst nicht in annehmbarer Zeit.
Jedenfalls habe ich bei Paul Krzyszkowski einen eintägigen Axtschmiedekurs besucht. Paul ist ein ausgezeichneter Lehrer und hat uns Teilnehmern wirklich gut die Inhalte über das Schmieden einer Axt beigebracht.
Zuhause hab ich jetzt dieses Wochenende nochmal ein Paar Äxte geschmiedet.
Leider hatte ich nicht, wie im Kurs, C60 in passenden Abmessungen zur Verfügung deshalb hab ich als Test erst mal mit einem Stück S355 in einer kleineren Proportion geübt und hier ein Stück Bandsäge einlaminiert. (Hat aber leider nicht ganz verschweißt, sodaß 1cm auf einer Seite einen kleinen Spalt aufweißt .)
Danach habe ich ein etwas größeres Stück aus (vermutlich) 55Si7 hergenommen und drauf los gehämmert.
die Ergebnisse seht Ihr hier unten.
Zuerst das kleine Beil mit eingeschweißter Schneidlage, leider schlechte Qualität
IMG_1850.jpg
jetzt eine Aufnahme eines der beiden Anderen
IMG_1841.jpg
 und zum Schluss nochmal alle zusammen, wobei die Zweite von links die aus dem Kurs ist und das Testbeil noch keinen Stiel hatte.
IMG_1844.jpg
Also dann, noch schöne Grüße aus Franken!
Ramon
December 26, 2018 at 7:57 PM
Hallo und frohe Weihnachten...
um selbst zu dem Werkzeugregal nochmal Stellung zu nehmen...
Ich weiß nichtmehr genau wie ich den Flachstahl gekehlt habe, glaube aber das es mit einem Kehlhammer war.
Wie aber Holledauer bereits geschrieben hat, geht das ganze genauso auf der Amboßkante sofern diese noch recht "scharf" ist.
Ich hab mir das ganze jedenfalls vom Peter mal abgekuckt, der hat auf seiner Homepage n Haufen Bildern und eben auch welche mit sochen Ecken... (ich glaub zumindest das es von Peter Brunner war) Vorlagen gibt es im Internet zu Hauf... (bei meiner schnellen Suche hab ich allerdings grad auch nix gefunden... da is wohl etwas mehr Zeit nötig...)
Egal
Wünsche euch noch nen guten Rutsch
Grüße aus Franken
Ramon
July 12, 2018 at 6:46 PM
Hallo Johannes,
vielen Dank fürs Teilen!
Ich mag deine Interpretationen sehr, auch schon die mit den Würfeln, wo aus Ordnung Chaos wird...
Normalerweise pflege ich zu sagen: "Kunst kommt nich von Können" was in deinem Fall aber definitiv nicht zutrifft.
Wurden auch die Baustahlbleche mit Wasserstrahl geschnitten? Mit Löchern für die Nieten oder ohne? Hast du die Nieten abgedreht oder beidseitig Absätze geschmiedet?
Gibt es einen Link zu deiner Hochschule wo auch die Werke deiner Kollegen gezeigt werden? Auch das würde mich interessieren.
Wie gehen andere mit den Themen um und was kommt dabei heraus?...
Danke!
Grüße nach Göteborg
Ramon
June 8, 2018 at 9:05 PM
Hallo und vielen Dank für die Lorbeeren!
Welches Holz hast Du verwendet und wie hast Du es behandelt?

wie bereits oben beschrieben wurden die Stiele nur aus Holzscheiten gesägt und geschliffen und danach mit Leinölfirnis eingelassen.
Die beiden rötlichen sind aus Zwetschge, wobei bei dem mit mehr Struktur mehr Splintholz dabei ist, beim anderen (Wurfbeil) ist eigentlich nur Kernholz.
Bei dem anderen Beil handelt es sich um einen Robinienstiel, wobei auch hier im Kern braune Verfärbungen aufgetreten sind.
Das macht aber meiner Meinung den Flair des Holzes aus.
Vieleicht mach ich ja mal ein paar Stiele aus Walnuss...
Kann mir vieleicht jemand sagen ob das als Stielholz taugt? ... glaube aber das Walnuss auch langfaserig ist und damit nicht ganz übel sein kann...
Grüße