Hufeisenvariationen
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Re: Hufeisenvariationen
von pit03 am 29.09.2015 20:43Hallo Leute.
Heute dem Seepferdchen mal ein leuchtendes Auge verpasst. Wollt eigendlich ein Blaues LED einsetzen aber es gab´s nur in Grün. Das Foto ist nicht gut werde versuchen bessere bei Tageslicht zu machen.
Der pit03.
Re: Hufeisenvariationen
von Burn-hard am 30.09.2015 11:40Dank für die Info !
Sieht wirklich super aus !
Ich kann leider Punkt 3 sehr schlecht lesen und das
unter Punkt 4 Bauch
Ich such nämlich ein Geschenk für einen Lauffreund und ich würde wirklich gerne versuchen such so eine Figur zu schmieden.
Danke nochmals für die Info !!!!!!
LG
Re: Hufeisenvariationen
von KleinerHammer am 30.09.2015 20:53Hi,
@pit: freut mich wirklich dass du auch eines gemacht hast!!
@Burn-hard:
habe mal den vor-Beitrag editiert und die Zeichnung vergrößert... und deshalb kannst du gleich sehen warum es so schwer zu entziffern ist... da ich gerade begeistert mein letztes Geburtstags-Eigengeschenk-Schmiedebuch (New Edge of the Anvil) durchschmökere, steht da "taper" (="schmal ausschmieden"?!) und scroll (="einrollen"?!). Das unterm Bauch sollte heißen: breiten und "Schwung geben". Jetzt klarer?
Zum Laufli auch eine kleine Skizze:
in Worten: Spalten s. rote Linien, Beine länger, Arme auch länger, Hand als Ringel, Mittelstück lääänger und dann um Horn gebogen=Kopf, dann nur noch die "Gräten" sortieren . Die Seitenkappen hatte ich als Engelsflügelchen stehen lassen, kann man sicher aber auch abhauen oder (vielleicht besser weil hufeisen-weiterhin-komplett und harmonischer) etwas in sich selbst gewölbt umklappen.
Viel Spaß!
Uuund, hat noch einer Lust einen Apfel zu machen?? - aus Hufeisen natürlich, einen Pferdeapfel !!! - meiner gelingt mir noch nicht recht...
Greets
kH (mit Schmiedesehnsucht, da derzeit zu viel Arbeit und zu wenig Zeit)
Re: Hufeisenvariationen
von KleinerHammer am 01.10.2015 06:41...muss noch was ergänzen:
Am meisten Probleme beim Laufli hatte ich als Anfängerin mit der Befestigung des Fußes: ich hatte einen Fuß etwas länger gemacht und an der Zehenspitze nach unten umgeknickt für die Befestigung im 2. Hufeisen. Meine Idee mit Fuß in der Rille und der quasi lange Zeh durch ein Nagelloch und dann umgeschlagen hat aber nervigerweise immer etwas rumgewackelt... von den damals für den kurz darauf stattfindenden Schmiedekurs eintrudelnden "Chefs" kam gefühlt drei Mal innert kurzer Zeit jeweils der Tipp: Du könntest da gerade einen kleinen Schweißpunkt...
NEIN!!!, hier wird GESCHMIEDET!!!!
Die "richtige" Lösung war dann das Aufdornen eines Nagelloches von unten und darin Aufstauchen=Vernieten des Fußes von unten (mit 2 weiteren Händen zum halten)
Na also, geht doch, alles fest!!
Re: Hufeisenvariationen
von Burn-hard am 01.10.2015 11:40Vielen, vielen Dank für die super Erklärung !
Jetzt hab ich verstanden !
Das hast Du wirklich super gemacht.
Wie bist Du mit dem angeführten Buch zufrieden ??
Eine Kaufempfehlung ?
LG und einen erfolgreichen Tag !!!
Re: Hufeisenvariationen
von pit03 am 01.10.2015 21:21Hallo Kleiner Hammer und Burn-hard!
Also ich habe das nur nach den Foto vom kleinen Hammer nachgeschmiedet! Und die erklährungen brachten mir eigendlich sehr wenig. Sicherlich auch anderen hier im Forum. Deshalb hab ich mal was Skeziert was schon einige hier sicherlich kennen.
10 Punkte zum nachschmieden! Viel spass auch beim machschmieden.
Der pit03.
Re: Hufeisenvariationen
von KleinerHammer am 26.02.2016 23:23Hatte hier im Forum nicht kürzlich jemand geschrieben, dass es zu wenig Bilder von Anfängerwerken gibt?
Na dann: voilà!
Eine kleine wahre (Hufeisen-) Geschichte aus der Vorweihnachtszeit:
Es war einmal... Msjö:
Längere Zeit fristete er ein einsames Dasein... ungeduldig auf seine bessere (Holzscheit-)Hälfte wartend. EEEEENDLICH, kurz vor Weihnachten und kurz vor knapp für den (Weihnachtsmarkt-)Termin traute sich Madame aus der Umkleide... aber ach, voller Klagen:
Der Hut! Geht gar nicht! Allein der Ohrring gefiel ihr...
Msjö dagegen betrachtete seine Madame von allen Seiten und war voll des Lobes,
was Madame einigermaßen beruhigte, sodass sie dann doch noch rechtzeitig zu ihrem gemeinsamen Termin aufbrechen konnten.
Und dann...
Oh jeh, und dann...
Wie... wie... konnte das passieren???
Einsam und verlassen kehrte er zu der Hutmacherin zurück - ohne Madame! Wie konnte sie (die Madame? die Käuferin der Madame?) so herzlos sein und ihn zurücklassen????
;)
Re: Hufeisenvariationen
von volker53 am 27.02.2016 11:14Super,
an sowas hatte ich gedacht. Schöne Sachen, von denen sich Anfänger Ideen holen können. Da sind keine anspruchsvollen Techniken gefragt, aber mit etwas Gefühl für Formen bekommt man doch was gutes hin. Gefällt mir sehr.
Auch die Geschichte dazu ist nett gemacht, alles in allem "hätte ich es nicht besser gekonnt" (sollte ein Spass sein)
Sowas ist auch sehr gut geeeignet für kleine Schmiedevorfürungen. Wenn ich darf werde ich die Ideen irgendwann mal aufgreifen. Nicht kopieren, aber irgendwie interpretieren.(klingt doof)
Volker
Re: Hufeisenvariationen
von KleinerHammer am 31.12.2016 17:25Hi...
oh ... da fehlen ja noch ein paar Hufeisenspielereien ...
aus dem letzten Jahr eine Brezel:
und der Pferdeapfel
... und zu den Hufeisenflammen aus dem schmiededaseisen - Weihnachtsideen-Thread mehr Bilder und Antworten:
Ein nicht aussagekräftiger Blick von oben ... und von der Seite ...
und @Burn-hard: nein, nur Kohlenesse.
Zuerst hatte ich das (learning by doing... Tipp: mittig nicht zu sehr abgetretene) Hufeisen grob gerade gerichtet, die Enden dann lang und immer flacher und schmaler ausgeschmiedet, die Mitte je nach Ausgangsmaterial auch etwas dünner geschmiedet. Dann hatte ich mittig gelocht - dafür sollte die Mitte wie oben erwähnt noch ausreichend stabil sein. Tja, und dann ging die eigentliche Arbeit los: ... der Versuch, eine dreidimensionale Dynamik, nicht zu steif, aber auch nicht zu wirr, wie bei einer Flamme reinzubringen.
Der "Docht" ist z.T. (nach versehentlichem Abfackeln einer dünnen Stelle ) aus dem selben Hufeisen entstanden, zum Teil aber ein weiteres Stück recht dünn geschmiedetes Restestück. Unten mit Vierkantspitze zum späteren Einschlagen, "oben" abgesetzt etwa halbe Dicke und das schmaleres Ende > durch das Loch und gewickelt 2x, dabei einen Rest nach oben stehen lassen als Dochtende. Ich bin allerdings ganz sicher, dass es hierfür andere und bessere Lösungen einer Verbindung gibt...
Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt... (sonst: ähm... Pit? Lust auf Zeichnen?? )
Ich wünsche allen ein freudiges Schmiedejahr 2017!!!
kH
Re: Hufeisenvariationen
von Burn-hard am 04.01.2017 10:33Ein gutes Neues , kH !
Vielen Dank wieder einmal super erklärt !
Deine Hufeisenarbeiten find ich pers. wirklich sensatinell !
Vielen Dank nochmals !
LG
Burn-hard