September 25, 2020 at 10:18 AM

hallo,

es könnten spezielle Stollen für Hufeisen sein, aber ganz sicher bin ich mir da nicht...

Was willst Du denn sonst noch alles wegschmeissen?

Vielleicht was interessantes für meine Museumsschmiede dabei?

Gruß DerSchlosser

Ein Hoch dem ehrbaren Schmiedehandwerk!

Woas is des?

September 25, 2020 at 7:29 AM
Hallo alle miteinander,

da ich leider meine Werkstatt räumen muss, wurde mal wieder kräftig aufgeräumt und diese Dinger hier gefunden. 
IMG_6074.jpgIMG_6075.jpgIMG_6076.jpg

Hat jemand eine Idee wofür das sein könnte? Nieten? Die Werkstatt war vor 2 Generationen mal eine Wagenschmiede bzw. so die Dorfschmiede hier im Ort. Auch Pferde wurden hier einige beschlagen. 

Falls jemand sowas übrigens braucht ... ich hab davon einiges und fahre es sonst zum Schrott . Ich wüßt nur gerne vorher was ich da eigentlich weg schmeiß.

Freue mich auf eure Fachkundigkeiten.

Gruß,

Lenni

September 25, 2020 at 4:45 AM
Sehr schönes Stück, auch wenn mich das mit dem Zinn und der Temperatur schon stutzig macht. Vieles macht man ja seid Jahrhunderten und weiß heute dass es nicht zur Erhöhung der Lebenszeit beigetragen hat. Beispiel: bleihaltige Zinn Becher. Trinkt heut noch manch einer draus.

Wie dem auch sei: wie hast du den Boden der Pfanne schön grade bekommen? Gibts da n besonderen Trick? Haar Lineal und viel gucken / klopfen? Viele selbst geschmiedete Pfannen haben meines Wissens das Problem das sie mehr für offenes Feuer wie für den e Herd gedacht sind.

Gruß,

Lenni
September 24, 2020 at 11:38 PM
Hallo, Willi,
das Schmieden von (Kupfer-)Pfannen hat mich nicht losgelassen; habe deshalb in youtube mal wieder unter Fremdsprachen nachgesehen, wo solche Handwerke noch aktuell sind.
Tradicion gitana paila de cobre (genial einfach!!)
manos a la obra ollas de cobre
maestros del cobre caucasianos (Panneklöpperhammer)
el cantar de los martillos Santa Clara del cobre  (aus Klotz mach Pfanne, Teamwork!!)
Man muss die Fremdsprachen nicht können, nur mal kurz Bilder auswählen und genauer sehen, wo's interessant ist. Danke nochmals für den Denkanstoß.
Meinhard

 
September 24, 2020 at 5:29 PM

Irgendwie habe ich technische Probleme was das Foto hochladen angeht. Entweder liegt das am IOS-Betriebssystem, oder es liegt ein Fehler im Forum vor.

Recycling-Esse DeLuxe

September 23, 2020 at 8:13 PM

Nach langer Zeit melde ich mich hier mal wieder mit einem neuen Projekt: Einer großen Kohleesse. Die Teile, die ich verwende, stammen alle aus Kleinanzeigen. Bilder folgen.

1. Altes Gebläse, 0,4kW, via Steinmetzschaltung auf Hausstrom umgestellt (habe mir ganz schön eine gefangen😅) Kosten 25€ und eine Stunde Fahrt.

2. Esseisen mit Windkasten, Feuerschüssel 30x25, Tiefe 7,5 cm. Kosten 40€ + 25€ Versand.

3. Winkelstahl für den Rahmen, kaufe ich morgen, rechne mit ca. 25-30€

4. Tischplatte, 3mm + bekomme ich wahrscheinlich gratis. 

Wenn alles klappt also ca. 120€ für eine (hoffentlich) recht ordentliche Esse, ich werde das Projekt natürlich weiter dokumentieren.

Nun zu meiner Frage: Das Esseisen hat eine recht interessante Form (Bilder folgen) und scheint schon ziemlich alt zu sein, kennt jemand zufällig diese Art von Feuerschüssel und kann mir ein wenig darüber erzählen?

Gruß Paul

September 23, 2020 at 9:39 AM
Hallo Willi,

vielen Dank für die tolle Anleitung. Ich vergesse leider immer wieder mich auch mal hier zu beteiligen anstatt nur zu lesen.
Die Hacke werde ich gleich mal in Angriff nehmen.

Weiter so und herzliche Grüße

Frank 
September 22, 2020 at 8:22 PM
Cool, vielen Dank für die Info!
Hab' ich wieder ein Projekt zum Nachschmieden...
September 22, 2020 at 7:36 PM
Wie waren in etwa die Rohmaße vom C45-Ausgangsmaterial?

Ich habs aus einem 35er Rund rausgeschmiedet. Hab nicht mehr gemessen bevor ich mit der Hacke dann losgelegt habe, aber ich würde aus dem Gedächtnis sagen ich habe einen 35x20m Vierkant, ca. 120mm lang geschmiedet und daraus dann die Hacke gemacht.
Dass die Zinkenquerschnitte auf Spitze stehen sollen wird im Garten klar: So klebt weniger Erde dran.

Nicht nur, dass es für den späteren Zweck besser ist. Die Zinken lassen sich über Eck auch wesentlich leichter ausschmieden. Man kommt mit dem Hammer viel besser in die Ecken. Probiers aus!
Gruß
Willi

www.schmiedekunst-weyer.de
September 22, 2020 at 11:38 AM
volker mühlberg (volker53), 22. September 2020 um 10:32
Hallo Fred,
das Video kenne ich nicht, gucke es mir aber nachher mal an.
Ich bin mir nicht ganz schlüssig, was Du mit stauchen meinst?

Laut meinen Büchern gibt es mehrere Möglichkeiten Zirbel herzustellen.Ich habe es so gemacht, daß ich die unverschweißten Teile, die gedreht werden sollen erwärmt habe. Dann vorsichtig auf die Enden geschlagen (gestaucht) um schonmal eine halbwegs kugelige Form zu bekommen. Vor dem Stauchen etwas vorbiegen, sonst wird alles krumm und schief. Aber nach dem vorbiegen ging es recht gut. Dann tordieren und immer wieder richten und korrigieren.
Man kann wohl auch Zirbel machen indem man erst rechts, dann linksrum dreht. Das probiere ich nach neinem Kurzurlaub aus. Interessant scheint mir auch die Variante mit 5 oder 6 Rundstäben. Kann man bei Otto Schmierler, Werk und Werkzeuge des Kunstschmiedes nachlesen.
Ich halte euch auf dem Laufenden
Volker

Ich habe 2 Zirbel als pfannengriffe gemacht. Auch mit Erst eindrehen und dann wieder Halb zurückdrehen. Etwas im warmen Zustand geraderücken und fertig sind die Zirbel.

Schwingt den Hammer!
Gruß Martin
September 22, 2020 at 10:32 AM
Hallo Fred,
das Video kenne ich nicht, gucke es mir aber nachher mal an.
Ich bin mir nicht ganz schlüssig, was Du mit stauchen meinst?

Laut meinen Büchern gibt es mehrere Möglichkeiten Zirbel herzustellen.Ich habe es so gemacht, daß ich die unverschweißten Teile, die gedreht werden sollen erwärmt habe. Dann vorsichtig auf die Enden geschlagen (gestaucht) um schonmal eine halbwegs kugelige Form zu bekommen. Vor dem Stauchen etwas vorbiegen, sonst wird alles krumm und schief. Aber nach dem vorbiegen ging es recht gut. Dann tordieren und immer wieder richten und korrigieren.
Man kann wohl auch Zirbel machen indem man erst rechts, dann linksrum dreht. Das probiere ich nach neinem Kurzurlaub aus. Interessant scheint mir auch die Variante mit 5 oder 6 Rundstäben. Kann man bei Otto Schmierler, Werk und Werkzeuge des Kunstschmiedes nachlesen.
Ich halte euch auf dem Laufenden
Volker
September 21, 2020 at 6:43 PM
Servus Volker,

das mit den Zirbeln ist gar nicht mal so einfach. Spalten halte ich für schwierig, da man wirklich sehr präzise arbeiten muß. Hab mich auch schon dran probiert, allerdings in deiner zweiten Variante mit Vierkanteisen. Mußte da auch elektisch nachhelfen, da meine Feuerschweißungen nicht zuverlässig sind...
Ich bin mir nicht ganz schlüssig, was Du mit stauchen meinst?
Es gibt gute Videos im Netz (Zirbel drehen). Da werden zuerst 4 danach 2 Umdrehungen in die Gegenrichtung gedreht aber nix gestaucht. Wichtig ist sicher eine gleichmäßige Wärme im Werkstück zu haben.

Grüße
Fred
Unikate müssen nicht zwingend schön sein, nur einzigartig.

September 21, 2020 at 3:22 PM
z1.jpg
 
Hallo zusammen,
ich habe mal versucht Zirbel zu schmieden. Der linke ist Vierkant 10x 10 gespalten und dann tordiert. Man muß da wirklich gut aufpassen, daß die Spaltungen sehr exakt werden, sonst wird es schwer mir dem stauchen und drehen. ZUm stauchen und drehen hab ich mit dem Brenner erwärmt und immer wieder nachkorrigiert.
Der rechte besteht aus vierkant 6x 6 an den Enden feuerverschweißt. Da ging stauchen und drehen schon besser. Wahrscheinlich weil ich etwas mehr Masse hatte und die Schlitzung länger war.
Mit dem Feuerschweißen tue ich mich noch etwas scher, deshalb mußte ich mit der Elektrode kleine heftpunkter setzen.
Aber ich denke für den Anfang geht es. Wenn ich weiß was  ich mit den Zirbeln mache, werde ich die Enden noch überschmieden und versuchen, sie in eine Flucht zu bekommen.
Volker
September 20, 2020 at 10:17 PM
Cooles Teil!
Wie waren in etwa die Rohmaße vom C45-Ausgangsmaterial?
September 20, 2020 at 10:11 PM
Du hast PN!