September 21, 2019 at 12:24 PM
Hallo Holledauer,
ja, alles mit der Hand am Arm und dem Hammer in der Hand - danke fürs Lob!
Größtenteils ist die Rose auf IronFranks Kutschen-Feldschmiede während eines Mittelaltermarktes entstanden, zu Hause habe ich nur noch die Blütenblätter etwas gerichtet mit Meißel und Zange.
Hier noch zwei Bilder von Zwischenschritten:
IMG_0354_1200.jpg
Beim Einkerben (auf einem Abschrot mit spitzem Winkel) muss man aufpassen, dass man nicht zu tief kommt, damit es einem beim späteren Einrollen nicht an der Stelle abreisst.
IMG_0357_1200.jpg
Blütenblätter ausrecken, jetzt nur noch einrollen, dann schick machen mit der Zange und fertig. Beim Ausrecken macht es eine schönere Blüte, wenn man zum oberen Rand des Blattes hin dünner ausreckt. Das erleichtert auch das Anhübschen mit der Zange.
Das war übrigens der dritte Versuch. Beim ersten ist mir eine Einkerbung zwischen zwei Bättern zu tief geraten, beim zweiten der Stiel (fast) abgerissen. Die zweite versuche ich noch zu retten.
Grüße, Michael
September 20, 2019 at 7:38 PM
Eine Rose aus einem Stück geschmiedet. Ausgangsmaterial 5x25mm flach.
IMG_0430.jpg
September 16, 2019 at 2:41 PM
Erstmal vorab:
Ich finde das Gitter (den Stein des Anstoßes sozusagen) auch gut gelungen. Persönlich fällt mir gerade die Herstellung von Gleichteilen wie sie für ein solches, recht symmetrisches Gitter nötig sind immer schwer.
Auch die Sonnenblume von Edgar ist eine schöne Idee und gut umgesetzt.
Was mich etwas sprachlos zurücklässt ist sowohl die etwas sehr bissige Kritik von Lutz als auch die "Interpretation" von Holledauer.
Zu Lutz (auch wenn er nicht mehr angemeldet ist): Vielleicht kannst du es auf dem Bild aufgrund deiner Expertise sehen, aber ich kann nicht erkennen, was unter den Bändern ist, ob es da nun geschweisst ist oder nicht. Selbst wenn - find ich nicht schlimm. Nur weil du aus der Vergangenheit der 70er und 80er heraus die Halbzeug-Arbeiten im Kopf hast, muss man ja nicht gleich so vernichtend Urteilen. Die Einzelteile sind ja geschmiedet - immerhin sieben Teile (2x "C", 3x "S" und die beiden Haken zum verriegeln).
Zu Holledauer: Wortwahl dringend überdenken!
Ganz schade finde ich es, wenn dann ein so kreativer Faden wie dieser, der zum Glück (!) schon lange lebt, mit sowas vermüllt wird. Okay, ich mache es ja auch gerade. Aber was mich vor allem stört ist folgendes:
Welcher Amateurschmied (wie ich) hat denn bitte noch Lust, hier seine Werke zu zeigen, wenn man dann nur solches Feedback wie vom Lutz bekommt? Über Geschmack kann man streiten, ohne Frage.  Aber es wäre schon fair, wenn man die Kritik an der Arbeit anderer immer in den Kontext der Möglichkeiten desjenigen stellt.
Ich habe keinen Maschinenpark aus Luft- und Federhämmern. Daher fällt es mir schlichtweg schwer, Querschnitte über 40mm zu verarbeiten. Sicher geht auch alles per Hand, aber macht mir einfach wenig Spaß und ich meide diese Querschnitte entsprechend. Mein "Output" beschränkt sich daher auf kleine Arbeiten.
Grüße, Michael
September 4, 2019 at 6:31 PM
Hi Lukas,
ich habe eine ganz ähnliche Esse in Betrieb, allerdings hat mein Rohr einen größeren Durchmesser (ca. 2 Zoll), die Bohrungen sind dichter beieinander und auch 5 oder 6mm. Belüften tue ich das mit zwei Tonnenbälgen. Die Löcher sind auf einer Länge von ca. 10cm und das gibt ein Hitzebett von rund 12-13cm Länge. Damit kann man Stahl verbrennen.
Gruß, Michael
Bild:
IMGP5005_1200.jpg
May 16, 2019 at 5:19 PM
Hallo Jan,
erstmal auch von mir herzlich Willkommen bei uns im Forum.
Zu deiner Fragestellung: Wenn du schon Zeichnungen für einen Pyramidenstumpf hast, verlänger doch einfach zwei gegenüberliegende Teile entsprechend. Die Winkel ändern sich ja nicht. Am einfachsten ist es meiner Meinung nach eh, sich erstmal ein Modell aus Pappe zu schneiden. Damit kannst du dann die Dimensionen "erfassen" und ggf. anpassen, bevor du dich durchs Metall kämpfst.
Grüße, Michael
May 15, 2019 at 7:38 PM
@blechbaron: Das ist natürlich richtig, aber auf den Kommentar mit dem CO-Warner habe ich ja auch gar nicht reagiert, sondern nur beschriebenm, was mein Schorni gesagt hat zu meiner Schmiedeesse. Das mit dem CO-Warner muss meiner bescheidenen Meinung jeder selbst wissen und ist auch von den baulichen Gegebenheiten abhängig, wie dringend ein solcher Warner ist. Meine Schmiede ist sehr offen, da brauche ich keinen CO-Warner.
Grüße, Michael
May 15, 2019 at 5:42 PM
Moin Thomas, ich habe auch eine Feldesse halbwegs "indoor" in Betrieb, mit einem Abzug drüber. Mein Schorni sagte dazu nur, dass es nicht sein Bier ist, weil die Esse ja nicht fest eingebaut ist und daher mehr so ne Art "Grill" sei...
Grüße, Michael
May 12, 2019 at 11:52 AM
Tach nochmal...
Du kannst natürlich auch einfach den "Schaftteil" des Kopfes umschmieden... könnte man ja ausrecken, umfalten nach vorn, dort feuerverschweissen und so ein Axt-Haus bilden? Dann gehts ja wieder normal anzustielen. Material ist dem Bild nach ja mehr als genug da, um das zu machen.
Bin mir halt nicht sicher, ob du den Kopf warm machen willst oder nicht. Aber schließlich ist das ja hier ein Schmiedeforum... von daher... ;)
Grüße, Michael
May 12, 2019 at 10:56 AM
Moin, also mir fallen dazu die Befestigungsarten ein, wie sie bei Äxten mit Steinkopf gemacht wurden, Gugel Bildersuche zu "Steinaxt" gibt da ein paar Ideen. Aber für richtig stabil halte ich das nicht, wird alles ziemliches Gefrickel sein und du wirst nicht die Stabilität erreichen, die einen damit vertrauensvoll Holz spalten lässt, fürchte ich.
Ansonsten vielleicht aus Metall einenBügel fertigen, den man von oben über den Axtkopf schiebt und dann darunter an dem Stiel befestigt?
Oder den Stiel so fertigen, dass man den Kopf mit dem dünnen Bereich von oben in eine Art Nut schieben kann? Dann seitlich durchbohren oder umwickeln, wie die Steinäxte?
Wie gesagt, ich halte es für schwierig, da was vernünftig dran befestigt zu bekommen.
Alternativ viielleicht einfach als Spaltkeil nutzen?
Grüße, Michael
April 20, 2019 at 12:35 AM
Ich hab auch einen kleinen Reiseamboss, etwa 35kg, der sieht deinem sehr ähnlich, ist aber von H. W. Holthaus.
Mit der Fächerscheibe würde ich da nichts machen. Von deinem Foto her sieht die Bahn doch noch gut aus. Geh mal mit ner Drahtbürste drüber und dann benutz ihn. Ich glaube mit der Fächerscheibe machst du da eher was schlimmer als besser.
Hier kannst du vorher/nachher Bilder sehen von meinem Reiseamboss:
http://www.schmiededaseisen.de/forum/neuzugang-31327589-t.html#31327589
Grüße, Michael
March 14, 2019 at 5:47 PM
Moin Feldschmied,
warum einen neuen Riemen kaufen, wenn deiner sich nur gelängt hat? So wie das klingt war der wohl mal feucht im Betrieb, das mag Leder nicht so gerne und dehnt sich dann. Das ist meines Wissens dann auch irreversibel. Aber du kannst den ja auftrennen und kürzer wieder zusammen nähen. So mache ich das mit meinen Riemen, bis sie irgendwann so dünn sind, dass ein neuer fällig ist. Dauert ne halbe Stunde, Ledernähzeug vorrausgesetzt.
March 3, 2019 at 9:40 AM
Die Kugel muss man auch nicht mittig treffen. Einfach ein Material wählen, was dicker ist als das, was man braucht, dann die Rundung einschlagen mit der Kugel. Und danach drumherum so schleifen, dass die Rundung mittig ist... so kann man auch mandelförmige Augen machen.
November 21, 2018 at 5:59 PM
Hallo Klaus, als ich das Bild von dem Bowie gestern das erste Mal gesehen habe, war der erste Gedanke: Ja, das war mal ein Bowie... so vor 100 Jahren. Und dann wurde es jeden zweiten Tag nachgeschärft. Das deckt sich dann ja genau mit dem, was du über den Materialverlust beim Arbeiten mit dem Winkelschleifer sagst. Von den Proportionen hätte die Klinge gut 50% breiter sein sollen, meiner Meinung nach. Was hast du für eine Klingenstärke am Rücken?
Noch was zu der Form: Die Rundung von deinem Clip Point ist auf der Spitzenseite sehr tief gezogen. Dadurch ist die Spitze zum einen sehr dünn geworden und liegt außerdem nicht mehr in der Mittelline der Längsachse. Das wird dazu führen, dass beim Einstechen in irgendwas, das Bowie zum Kippen neigen wird, weil eben die Schubkraft an der Spitze vorbei wirkt. Verstehst du was ich meine?
November 3, 2018 at 11:34 AM
Hallo Torsten,
dein Beitrag ist extrem schwierig zu lesen. Ich vermute die Shift-Taste und sämtliche Satzzeichentasten auf deiner Tastatur sind kaputt? Denn es ist doch so, dass Satzzeichen Leben retten können:
komm wir essen opa!
versus
Komm, wir essen, Opa!
Wäre echt nett, wenn du die fehlenden oder kaputten Tasten mal auf Funktion prüfen und dann benutzen könntest. Danke!
Zum Thema: Schönes Messer
Gruß, Michael
October 7, 2018 at 10:34 AM
Vielen Dank für dein Feedback, Torsten!
Ich versuche immer so nah wie möglich an die Endform zu schmieden, das spart halt jede Menge Zeit beim Schliff. Der Anschliff ist komplett handgeführt, erst auf einem billigen Bandschleifer (so ein Handgerät, das man umgedreht auf der Werkbank befestigen kann) und dann auf Wassersteinen. Man sieht (auch auf dem Bild) noch ein paar Kratzer auf der Schneide vom ersten groben Anschliff, aber die werden nach und nach beim Nachschleifen verschwinden, denke ich.
Den Hirsch hab ich nur an den Kanten leicht gerunden, die natürliche Struktur greift sich eigentlich ganz gut. Bei der einen Girffschale hatte ich noch das Glück, ein Stück zu finden, das fast genau die richtige Krümmung hatte.