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Crantius

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Re: Restaurierung/Pflege von alten rostigen Feilen. Wie?

von Crantius am 29.10.2015 22:32

Grobreinigung und Entfetten vor der Säurebehandlung. Wenn du es sehr gründlich machst, bzw. die Feilen ohnehin nur leicht angerostet sind, reicht ein gründliches Bürsten vielleicht auch ganz aus. Musst du selber entscheiden.
Nach der Säure mit Spülmittel reinigen. X-beliebige Spülbürste reicht dazu aus. Neutralisieren mit Alkali geht auch, wie schon erwähnt. Egal ob Kalkwasser, Natron, NaOH-Verdünnung, etc.

Mit dem Messingblech wird quer über die Feile gestrichen. Die Feile schneidet in das relativ gesehen weiche Blech, es bilden sich Zähne, die perfekt in den Raum zwischen den Feilenhieben passen.

Zahnbürste o.ä. geht eingeschränkt für leichten Schmutz, Plastik ist nunmal weicher als Messing.

Phosphorsäure wirkt vorbeugend gegen Rost (Passivierung), aber erst nach einer gründlichen Reinigung. Ansonsten schützt man damit den Rost selbst. Ob Phosphorsäure gut mit Öl zusammen funktioniert, oder ob z.B. die Lösemittel im WD40 die erwirkte Schutzschicht angreifen, weiß ich nicht.

Ballistol und Camelienöl sind was für Küchenmesser oder Schwerter. Zu teuer. Ballistol ginge an sich, ist auch ein Kriechöl wie WD40.

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Re: Restaurierung/Pflege von alten rostigen Feilen. Wie?

von Crantius am 28.10.2015 21:28

Entfetten mit Spülmittel, dann Salzsäure (~25%ig) aufbringen. Einwirkdauer je nachdem wie stark sie verrostet sind. Manche Leute schärfen damit auch ihre Feilen, hab ich noch nicht ausprobiert. Für ausgediente Feilen haben wir hier ja noch andere Verwendungsmöglichkeiten...
Salzsäure gründlich abspülen/schrubben (wieder mit Spülmittel). Trocknen so gut es geht (nicht mit Heißluft, sonst rostet sie sofort), dann mit WD40 einsprühen. Das verringert zwar die Feilleistung, ist aber hier das kleinere Übel.
Alternativ kann man sie auch in Phosphorsäure oder kochend heißen Essig tunken, das ergibt in beiden Fällen eine Schutzschicht gegen Rost. Wohlgemerkt nach der Salzsäurebehandlung, nicht alternativ zu dieser.
Zur Grobreinigung eignen sich Kunststoff- oder Messingbürsten, bzw. Messingblech.

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Re: Hallo und Hilfe

von Crantius am 20.09.2015 19:36

In meinem Fall -
Bremstrommel: 10€
Rohr für Unterbau/Gebläse: Auspuff, 3€
Blech für die Kohleaufnahme: kostenlos, alte Stahltür aus dem Sperrmüll. Eine Kühlerhaube oder ausgeschlachtete Autotür vom Schrottplatz würde sicher auch funktionieren.
Steinkohle: 70€ für ~150kg über ebay Kleinanzeigen.
Amboss 65kg mit div. Zubehör: 250€
Für einen guten Amboss musst du mit ~2-3€/kg rechnen. Für den Anfang reicht aber auch ein Stück Eisenbahnschiene, ein großer Vorschlaghammer oder einfach ein großer Klumpen Stahl z.B. vom Resteshop http://www.stahlnetz.de/resteshop
Schraubstock 45kg mit Bein: 35€
Noch ausstehend:
Gebläse (sog. Seitenkanalverdichter, engl. radial blower) ~50€ gebraucht.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.09.2015 19:41.

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Re: Meine Vorstellung und eine erste Frage

von Crantius am 12.09.2015 21:56

Du musst sicherstellen, dass genug Luft an die Kohle kommt; aber nicht zu viel auf eine zu geringe Fläche konzentriert, sonst bläst du den Kern des Feuers kalt - siehst du daran, dass die Kohlen dort dunkel werden.
Kohlenfeuer sind im übrigen, da Kohlen porös sind, selbstisolierend. Wird das Feuer nicht heiß genug, dann schichte es höher und breiter auf.
Bei Sonnenlicht betrachtet sieht gelbglühender Stahl aber auch nur orange aus, das kann täuschen.

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Re: Rauchabzug ohne traditionelle Haube

von Crantius am 11.09.2015 14:49

http://www.iforgeiron.com/index2.html/blueprints/uri-hofi-series/bp1048-side-draft-chimney-r175/
~30 cm Rohrdurchmesser, 3 m Schornstein ohne Regendach

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Re: Setzstöckel aus Spitzhacke, wie Wärmebehandeln?

von Crantius am 10.09.2015 12:25

Vorm Härten bitte normalisieren. D.h. auf Kirschrot (780°C=~AC3 für C45, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Normalglühen) erhitzen, dann abkühlen lassen (auf den Kohlen, nicht auf irgendwas kaltem wie z.B. dem Boden), dass noch zweimal, jeweils dunkelkirsch bzw. dunkelrot wiederholen.

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Re: Stahl 100 CR6

von Crantius am 08.09.2015 02:09

Ist ein Kugellagerstahl, Härten bei 830-870°C in Öl, Anlassen ~150-180°C siehe http://www.saarstahl.de/fileadmin/saarstahl_extranet/images/04_produkte/walzstahlsorten/english/3505_100Cr6.pdf

Für Durchschläge, Messer, Abschrote, etc. wird er gut gehen, für Hämmer eher weniger. Ist zwar ein Schalenhärter, aber zu hart, d.h. die Chance, mit einem Hammer aus so einem Stahl eine Delle/Scharte in die Ambossbahn zu schlagen, wenn man mal danebentrifft, ist deutlich höher als mit C45/60.

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Re: Live web cam von der Biennale Arte Fabbrile Stia 2015.....

von Crantius am 04.09.2015 20:37

Ultrasurf
Für
chrome https://chrome.google.com/webstore/detail/ultrasurf-security-privac/mjnbclmflcpookeapghfhapeffmpodij?hl=en
firefox http://ultrasurf.us/support.html (In Statusleiste 'WJ disabled' auf 'WJ enabled'  ändern. Nicht stand-alone, dh. anders als beim chrome-addon muss die Hauptanwendung separat gestartet werden).

Stream läuft im Moment noch nicht. Hoffe es funktioniert.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.09.2015 20:39.

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Re: Absolute Anfängerfrage zum Lochen

von Crantius am 03.09.2015 22:09

Bei geringerem Durchmesser des Werkstücks sollte nach ein paar Schlägen der Dorn/Durchschlag entnommen und - nach der nächsten Hitze - von der anderen Seite verwendet werden. Das Loch wird gleichmäßiger und die passende Temperatur wird eher eingehalten.

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Re: Kennt jemand diese Art Gasbrenner

von Crantius am 01.09.2015 17:40

Das Zeug heißt MAPP-Gas

https://de.wikipedia.org/wiki/MAPP-Gas

MAPP-Gas (von englisch methylacetylene-propadiene propane) ist ein Gemisch aus mehreren Flüssiggasen, welches überwiegend aus Propin (Methylacetylen), Propadien (Allen) und Propan besteht. MAPP-Gas wird als Brenngas zum Schweißen oder Löten verwendet, wobei es mit 2927 °C fast die Brenntemperatur von Acetylen (3160 °C) erreicht. Es ist leistungsfähiger als die anderen Flüssiggase,[1] benötigt ein viel geringeres Volumen als Acetylen, da es nicht unter Druck steht. Insbesondere beim Unterwasserschweißen und Gaslöten hat MAPP-Gas Vorteile. Eine Flasche MAPP-Gas (21 kg) ersetzt 3–4 Flaschen Acetylen oder 160–200 kg Calciumcarbid.[2] Typische Zusammensetzung:[3] 38,4 % Propin 34,9 % Propadien 22,7 % andere Kohlenwasserstoffe MAPP-Gas war ursprünglich ein Markennamen der Dow Chemical.

Set von Rothenberg kostet ~60€, Kartuschen nur 15€. Kann sein, dass man reguläre Brennerköpfe vom Propanbrenner nehmen kann, Piezozündung ist ja nicht unbedingt nötig, jedenfalls nicht bei dem Preis.

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