Suche nach Beiträgen von Crantius
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Die Suche lieferte 186 Ergebnisse:
Re: Hakensichel 20 cm
von Crantius am 02.02.2021 19:30Hallo dengelbengel, danke für deine Ausführung. Ich kannte von den gehärteten Sensen bisher nur die amerikanischen - vom Konzept her, ausprobiert habe ich sie noch nicht.
Welchen Sensentyp bevorzugst du selbst? Wenn du ohne Rücksicht auf Kosten eine Sense eigens für dich herstellen lassen würdest, welchen Stahl und welche Wärmebehandlung würdest du wählen?
Re: Hakensichel 20 cm
von Crantius am 01.02.2021 18:23Kann man sich aussuchen. Bei einer Sense oder Sichel, mit der auch mal Gestrüpp geschnitten wird, fährt man mit gehärtetem Stahl mitunter besser. Ich hab aber selber eine Forstsense, die aus weichem Stahl ist und gedengelt werden muss. Feilen geht natürlich auch, verschleißt das Blatt aber viel schneller. Das Zitat stimmt also nur eingeschränkt - es kommt in erster auf Linie auf den verwendeten Stahl und dessen Härte an.
Re: Schweisspulver
von Crantius am 27.01.2021 16:37https://www.anvilfire.com/21st-century-blacksmithing/materials/lafitte-welding-plate/
https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=uc1.c2623594&view=1up&seq=1529
- circa 1.6mm dick
- graue Färbung
- wasserfreies Borax und Eisenspäne bzw. -pulver
- 0.08% C im Drahtnetz
- circa 6 Maschen per cm
Re: 56SI7 Federstahl
von Crantius am 11.01.2021 18:53Re: Frage zu warmgewalztem Rohstahl Blech, 2mm
von Crantius am 24.11.2020 23:04S235JR: ~0.2% C
S500MC: ~0.05% C
ist nicht dasselbe.
Rohstahl warmgewalzt: unbehandelter Stahl, verzunderte Oberfläche.
Re: Zugverbesserer für Schornsteine
von Crantius am 19.05.2020 22:35Bei dieser Bauweise ist keine flächige Schornsteinabdeckung nach oben nötig. Wasser kann durch ein entsprechendes Loch im 'Außenteil' des Schornsteins abfließen. Wenn dennoch eine Abdeckung gewünscht ist, sollte deren Abstand zur Oberkante des Schornsteins mindestens 1x Durchmesser desselben betragen.
Beispiel einer 'offenen' Abdeckung gegen schräg fallenden Regen: https://i.postimg.cc/wTPW76QR/lowlossstack1.jpg
- ich verwende ein ähnliches Modell mit leicht abgeschrägten Wänden
Der Übergang Rauchfang/Schornstein sollte nicht abrupt sondern schräg verlaufen, so wie hier: https://i.postimg.cc/wxw4Y5tV/d0866960bf2b8b6fbcd41eb7e3ea47ed.jpg
das hier auch gezeigte 'smoke shelf' schützt gegen die im Vorbeitrag erwähnten Winde und entspricht gleichzeitig in der Funktion einem Venturi.
nochmal smoke shelf https://i.postimg.cc/3RK1PWYV/Hoodless-Forge-Plan.jpg
und die modernere Variante https://i.postimg.cc/tgG2N2fX/img163.jpg
so ähnlich auch bei der Esse von Georg Reinking https://i.postimg.cc/90gLPV3S/11193211-1665715566990200-562485736-n.jpg
Haube des Rauchfangs aus der selben Schmiede: https://i.postimg.cc/bv0LC1c1/reinking-forge.jpg
und hier meine Kopie davon https://i.postimg.cc/hjDLjwJ5/rauchfang01.jpg
Re: Feuerschweißen von Rippentorstahl
von Crantius am 19.05.2020 21:47Armierungsstähle aber durchaus auch regulärer Baustahl enthalten als Recyclingprodukte veränderliche Anteile an Chrom und Silizium. Diese Elemente bilden auf der Oberfläche des Stahls Oxide, die sich anders als das normale Eisenoxid nicht durch Borax lösen lassen. Um solche Stähle verlässlich zu schweißen, muss man in reduzierender bzw. schwach oxidierender Atmosphäre erhitzen oder dem Flussmittel Stoffe hinzugeben, die Kohlenstoff abgeben können, d.h. zu feinem Pulver gemahlener Koks oder Holzkohle.
Re: Auswahl des Richtigen Werkzeugstahls
von Crantius am 18.04.2020 16:31An deiner Stelle würde ich mit einfachen Stählen anfangen d.h. C75, 80CrV2, Kugellager und schauen, ob sich damit bei ordentlicher Wärmebehandlung nicht schon die gewünschten Ergebnisse erzielen lassen. Hier wird, so vermute ich, in der Serienproduktion gerne mal gepatzt. Falsch oder gar nicht normalisiert, beim Härten überhitzt, unzureichend angelassen. Folgen sind Grobkorn, Korngrenzenzementit, Restaustenit oder überschüssiger Martensit. Da gibt es grade wenn man einen einstellbaren Härteofen hat jede Menge Verbesserungsmöglichkeiten.
Wolframlegierte Stähle (1.24xx-25xx) sind extrem verschleißfest, Nickellegierte sind extrem zäh d.h. resistent gegen Ausbrüche (Bandsägenstähle z.B. 75Ni8/15N20 oder 50NiCr13). Bestimmte legierte Stähle wie 13C26/AEB-L oder 3V bieten einen Kompromiss aus beiden Eigenschaften, sind aber teuer, teilweise schwer zu bekommen und in der Wärmebehandlung aufwändig da sie tiefgekühlt werden müssen.
Re: Atemschutz
von Crantius am 09.12.2019 14:26Mit Koks hast du weniger Rauch aber mehr Staub d.h. selbes Problem wenn nicht noch schlimmer.
Die zweite von dir verlinkte Maske hatte ich mal; unglaublich schlechte Qualität. Undicht, umkomfortabel durch dünne Kopfbänder, Material stinkt extrem nach Plastik. Die von 3M sieht besser aus, aber für häufige Verwendung gibt es sicher besseres.
Z.B. Sundström SR 90/3 - hat mal 20€ gekostet, mittlerweile ist die SR 100 günstiger.
Habe eine andere, selber gebastelte Maske die auf alle Vollschutzbrillen, Schweißhelme etc. passt, aber die Filter (FP3) von denen nehme ich immer noch, sie sind recht groß und halten lange.
Bei Einmalmasken kann ich die Uvex silv-air 7330 empfehlen. Irre teuer, aber es gibt nichts besseres in dem Bereich.