notfall! ambosstransplantation!
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Robert
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Re: notfall! ambosstransplantation!
from Robert on 06/09/2015 10:13 AMHallo,
@regin_smidr
Vielleicht wird die "Ambossverlängerung" schwerer als der entsprechende Teil der Höhe des Holzklotzes ? Verifiziere doch einfach einmal das spezifische Gewicht von Eisen versus das spezifische Gewicht von Holz. Der Holzklotz wird auch keine 70 cm hoch werden wenn du deine Arbeitshöhe einhälst. (http://schmiededaseisen.de/forum/show_thread.html?id=6741713&p=1)
An den Holzklotz kannst du 2 Tragegriffe anbringen um ihn auf dem Platz zu verrücken, mit der Sackkarre (aus Aluminium) fährst du ihn zum Platz.
MfG
Robert
Re: notfall! ambosstransplantation!
from regin_smidr on 06/09/2015 06:41 AMEine gute Idee, nur wollte ich bei der Gelegenheit auch gleich die Höhe des ambosses vergrößern, damit ich keinen70 cmhohen holzklotz mitschleppen muss ;) wie schon gesagt,"reiseamboss"
Schmutzige Hände zeugen von sauberem Geld
Robert
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Re: notfall! ambosstransplantation!
from Robert on 05/18/2015 11:52 AMHallo,
@regin_smidr
der "Zapfen" bei dieser Art Ambosse ist normalerweise im Durchmesser kleiner als der "Stiel". Du brauchst also nicht nach einem 80er Vierkant Ausschau zu halten.
Man könnte den "Stiel" mit z.B. einem 40er Bohrer aufbohren, einen passenden Rundstab einsetzen (der 15 cm länger ist als die Bohrtiefe) und dann verschweissen. Auf den Rundstab hat man vorher eine Schweissnaht gelegt, die man mit der Flex anpassen muss, so dass der Rundstab im Loch klemmt und man ihn einhämmern muss.
MfG
Robert
Re: notfall! ambosstransplantation!
from WiCon on 05/16/2015 02:15 PM@Klaeus: Thomas und Bessemer passte nur gerade besser wg. Birne. Es gab ja auch schon ungefähr genauso lange das Siemens - Martin Verfahren mit dem z.B. die Gussstahlglocken vom Bochumer Verein hergestellt wurden. Didi hat wahrscheinlich vom Osemund erzählt, der vor allem für die Drahtproduktion gebraucht wurde. Ich glaube eher, dass das Zeugs immer noch Puddeleisen genannt wurde, obschon es schon lange keines mehr war. Genauso wie das Kernstück immer noch Luppe genannt wurde. Heute sagt man auch immer noch St37... (und schon das war falsch, es hätte St37-2 heißen müssen)
Grüße
Willy
so viele Informationen über Stahl, über schweißen - und alles o.t.
Das kann man so machen, muss man aber nicht.
Worschdsub
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Re: notfall! ambosstransplantation!
from Worschdsub on 05/16/2015 01:27 PM@unsel
Citorex sind rutilbasische Elektroden... Sie haben den Vorteil dass nicht rückgetrocknet werden muss und sie an allen Stromarten verschweißbar sind.
Gruß
Oli
Klaeus
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Re: notfall! ambosstransplantation!
from Klaeus on 05/16/2015 09:07 AMIch würde den Amboss fest in einem Holzklotz mit Blei verstemmen.
Klaeus
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Re: notfall! ambosstransplantation!
from Klaeus on 05/16/2015 08:35 AMDas muss nicht sein. Das Problem an den Bessemer-, Thomasbirnen war die Stickstoffversprötung. Besonders bei niedrigen Themperaturen. Deshalb stehen auch keine Strommasten mehr aus den 50ern. Außerdem lässt sich Puddel einfach besser schweißen. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber Didi erzählte mir mal das in der Nähe von Lüdenscheid für spezielle Anwendungen extrem lange noch Rennöfen gefahren wurden. Ich meine mich bis in die 1890er erinnern zu können. Das heißt nicht das diese Verfahren zu diesen Zeiten noch standartverfahren waren, aber pauschal sagen das gabs nicht würde ich auch nicht.
Re: notfall! ambosstransplantation!
from WiCon on 05/16/2015 01:44 AMDa steht nix von Gusseisen. Da steht aus Eisen gegossen. Das ist etwas ganz anderes. Gusseisen hat irgendwas über 2,06% Kohlenstoff, das gegossene Eisen unter 0,3%. Das Puddeleisen bis 1956 ist offensichtlich falsch.
Grüße Willy
Das kann man so machen, muss man aber nicht.
Re: notfall! ambosstransplantation!
from Crantius on 05/15/2015 11:42 PMDa musst du Refflinghaus nach deren Quellen fragen, ich hab mir das nicht selber ausgedacht.
unsel
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