wenig geschmiedetes
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Re: wenig geschmiedetes
von DL1LBN am 27.01.2018 00:15Die Höhe ist etwas mehr als 90mm. Der Knoten ist aus 8mm Rundstahl. Ein alter Haken vom Scheunentor. Der Sockel ist ein Stück eines alten Badewannenfußes. ( 50 mm x 50 mm x 8 mm )
kunstschlos...
Gelöschter Benutzer
Re: wenig geschmiedetes
von kunstschlossernussbach am 26.01.2018 20:02Die Idee gefällt mir, leider kann ich nicht abschätzen wie groß das Teil ist.
Ein Anhaltspunkt wäre z.B. ein Geldstück oder etwas anderes als Größenvergleich, ich hab mich da auch schon eines Streichholzes bedient.
Welcher Durchmesser hat der Rundstahl vom Knoten?
Re: wenig geschmiedetes
von DL1LBN am 26.01.2018 18:54Nee, es musste schnell gehen, da habe ich dann doch lieber autogen geschweißt. Ich hatte heute nur knapp 3h Zeit, da das eigentliche Geschenk, einfach nur Sch.... ausgesehen hat. Ich habe in der Mittagspause bei YT Einen gesehen der so einen Knoten gemacht hat. Da habe ich ihn einfach nachgemacht.
Re: wenig geschmiedetes
von volker53 am 26.01.2018 18:49Whow!!! So einen Knoten zu schmieden ist ja schon mehr als Anfängerliga finde ich. Auch den neuen Stempel kann man erahnen. Den Knoten in der Grundplatte vernietet oder einfach el. verschWeißt?
VM
Re: wenig geschmiedetes
von DL1LBN am 26.01.2018 18:40Da unsere Freundin die Grenze zum "Alten Eisen" (60 Jahre) heute Abend überschreiten wird, habe ich ihr einen kleinen Knoten gemacht, damit sie nie vergisst, dass altes Eisen eine ganz eigene Schönheit hat und immer zu etwas zu gebrauchen ist.
Übrigens das ist der Erste Abdruck meiner neuen Schmiedemarke, die mir Andreas (Schatz-Graveur) gemacht hat. Danke Andreas, das hat sehr gut geklappt. Dich kann man mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
Re: wenig geschmiedetes
von Bosco am 25.01.2018 19:21Hi,
ich finde deinen Flaschenöffner 1. Klasse! Mit "wenig" viel gemacht, sehr schön.
Liebe Grüße
Christoph
Re: wenig geschmiedetes
von DL1LBN am 25.01.2018 18:27Eigentlich ist die Schmiedetechnik dieselbe. nur deutlich filigraner. Der Amboß war ein "Normaler" ca.15kg schwer mit sehr guter Oberfläche, die Hämmer ca. 200 - 250g mit polierter Bahn und Kugel. Das Silber wird kalt bearbeitet und durch die Verformung immer härter. Durch Glühen (dunkelrot) und abschrecken in Wasser wird es wieder weich. Dann wird die Oberfläche gebeizt und mit Bimspulver wieder blank poliert damit das Oxyd nicht in die Oberfläche geschlagen wird. Der springende Punkt ist, daß man mit dem Schmieden fertig ist, gerade vor man wieder glühen muß. Damit erhält der Schmuck seine Festigkeit und Elastizität. Sonst könnte Steffi den Halsreif nicht anlegen, ohne ihn zu verbiegen. Nach dem Schmieden ist dann Feinarbeit, wie Feilen, Schleifen und Polieren angesagt. Also auch nicht so unterschiedlich.
Re: wenig geschmiedetes
von Steffen am 25.01.2018 15:36Das gefällt mir alles, vor allem die speziellen Flaschenöffner!
Magst Du nicht vielleicht zum Silberschmieden etwas mehr ins Detail gehen? Das wäre bestimmt sehr interessant!
Grüße aus dem Oberberg
Steffen
Re: wenig geschmiedetes
von DL1LBN am 25.01.2018 00:33Fremdgegangen beim Material, mal Silber statt Eisen.
Ich habe an einem Kurs in einer Hobbygoldschmiede mit meiner Frau zusammen teilgenommen. Das hat echt Spaß gemacht. Erst der Ring und dann dazu passend den Halsreif und die Ohrstecker.
Re: wenig geschmiedetes
von DL1LBN am 25.01.2018 00:26Moin
Es sind bei bei meinen ersten und zweiten Gehschritten ein paar Mitbringsel für unsere Freunde herausgekommen, die ich Euch gern mal zeigen möchte:
Ein kleiner Schlüsselanhängerflaschenöffner: (ich gestehe, der Schlüsselring ist zugekauft)
Ein Flaschenöffner für eine Hand:
und eine kleine Schlange (ist wie ein Hinkelstein, kannst Du überall hinstellen )