Welcher Brennstoff für eine Feldesse...?
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Re: Welcher Brennstoff für eine Feldesse...?
von DerFeldschmied am 07.11.2020 19:41Ich denke mit etwas Kesselkit bekommt man kleinere Risse gut wieder zu. Und wenn der Kesselkitt reißt, einfach noch mehr Kesselkitt reinschmieren! Das Zeug ist so günstig, da kann man großzügig mit sein!
Gruß Paul
P.S.: Habe gerade die Bilder gesehen. Schöne Esse! Habe, glaube ich, genau die gleiche. Wie sind denn die Maße der Schüssel und der Herdplatte? Vielleicht haben wir das gleiche Modell.
Re: Welcher Brennstoff für eine Feldesse...?
von volker53 am 07.11.2020 18:21Re: Welcher Brennstoff für eine Feldesse...?
von IndoxInToxic am 07.11.2020 11:59Grüß dich!
Na, das is ja ein Zufall... Meine Esse is auch sehr wacklig, ich muss unter eins der Beine einen kleinen Holzkeil drunterklemmen, dann kippelt sie nicht. Eine "Dichtung" habe ich bei mir nicht mal entdeckt... Der Tip mit feuchtem Lehm ist gut, probier ich mal aus! Vorausgesetzt, ich kann irgendwo welchen auftreiben... ;)
Ja, die Risse verleihen ja auch irgendwie Charakter. Aber was spricht denn gegen schweißen...?
Das Gebläse ist gerade erstmal bei einem Schmiede-Kollegen, der sich das ganze näher anguckt. Denke mal, das hab ich die nächsten Tage wieder!
Re: Welcher Brennstoff für eine Feldesse...?
von volker53 am 07.11.2020 11:28Re: Welcher Brennstoff für eine Feldesse...?
von IndoxInToxic am 06.11.2020 20:49Danke dir! :)
Ich denke mal, dass ich die Risse irgendwann mal aufschweißen werde - wenn nicht aus praktischen Zwecken, dann aus dem einfachen Grund, dass ich ein kleiner Perfektionist bin ;) Beim Abmontieren des Gebläses ist mir übrigens noch was aufgefallen - die Schraube, die das Gebläse hält, wird durch ein Gewinde an der Unterseite der Feuerschale gehalten. Genau da, wo das Material am dünnsten ist, ist es durchgerostet/durchgebrannt. Sprich, ich habe jetzt noch ein kleines Loch mehr, was nach Aufschweißen schreit!
Jetzt brauche ich nur noch Koks... Also die schwarz-graue Version ;) dann kann das nachbarfreundliche Schmieden losgehen! Einen Amboss habe ich ja schon - ein etwas abgearbeiteter S&H von 1882...
Nochmal zum Gebläse - es ist schon stark benutzt, sieht man auch an teilweise recht stümperhaften Reparaturversuchen... deswegen läuft es auch so unrund. Nicht, weil es nicht ausbalanciert ist, sondern vielmehr, weil der Lüfter einmal von der Achse getrennt wurde, ein Flügel wieder angeschweißt wurde und beim wieder Aufstetzen des "Ventilators" (nenne ich jetzt einfach mal so, meine damit das Schaufelrad im Gebläse) die Welle zu wenig Spiel zwischen Gebläserahmen und Lederriemen-Aufnahme hatte. Da die Aufnahme des Lederriemens aber aus nicht sonderlich hochwertig verarbeitetem Gusseisen besteht, wird genau das fehlende Spiel zwischen Rahmen und Aufnahem zum Verhängnis. Es schleift und bremst bei jeder "Umrundung" an der gleichen Stelle. Morgen wird die Seite mal mit etwas Feingefühl und einem Dremel bearbeitet ;)
Da fällt mir noch was ein! Kann man hier im Forum eigentlich den Username ändern? Habe, als ich mich hier angemeldet habe, leider einen meiner Nach ziemlich doofen Namen gewählt...
Danke euch allen schonmal! :)
Re: Welcher Brennstoff für eine Feldesse...?
von DL1LBN am 06.11.2020 19:47Herzlichen Glückwunsch Jan!
Damit kann man was anfangen.
Ich denke, dass die Risse, wenn sie so bleiben, überhaupt nicht stören werden.
Ich weiß nicht was die Forumsgemeinde davon hält,
ich würde die Risse mit einem kleinen Bohrer 2 oder 3 mm am Ende abbohren, damit sie nicht in Richtung des Randes der Feuerschüssel weiterlaufen.
Re: Welcher Brennstoff für eine Feldesse...?
von IndoxInToxic am 06.11.2020 17:10Kleine Anmerkung - ich schraube jetzt schon das Gebläse auf. Hab grad gedacht, es wäre schon bald Mitternacht, als mich ein Blick auf die Uhr eines besseren belehrte. Um die Uhrzeit schon so dunkel... schlimme Sache ;)
Re: Welcher Brennstoff für eine Feldesse...?
von IndoxInToxic am 06.11.2020 17:01So! Hab gerade meinen "Fang" nach Hause geholt ;)
Die Bilder seht ihr im Anhang... Die Esse scheint ziemlich alt zu sein, der Anbieter (gelernter Schmied) meinte, sie sei schätzungsweise aus der Zeit des ersten Weltkrieges.
Sie hat 2 oder 3 kleinere Spannungsrisse - laut dem Anbieter ließe sich das aber, wenn sie noch größer werden sollten, mit einer für Gusseisen geeigneten Elektrode wieder "reparieren". Ich hab ihm da einfach mal geglaubt, hat einen sehr seriösen Eindruck gemacht...
Oben drein gab's dann noch einen Schmiedeschraubstock in echt gutem Zustand mit der Punzierung "Bamberger F.B.".
Und als "Einstiegsgeschenk" gab es noch einen kleinen Eimer mit Steinkohle und einen kleinen Hufeisen-Rohling als Andenken ;)
Die Hebel sind sehr leichtgängig (schon fast zu sehr, ziehe morgen mal die Schraube etwas nach), die Nuss schließt dem Alter entsprechend zwar nicht dicht, aber größtenteils ab.
Nur das Gebläse macht mir etwas Sorgen... Die Esse "vibriert" bei der Nutzung des Gebläses. Anscheinend hat da eine Lüfterschaufel was abbekommen... Aber das ließe sich sicherlich reparieren! 😉
Ich schraub morgen mal auf und schaue, was mich erwartet!
Re: Welcher Brennstoff für eine Feldesse...?
von Dorpsmedt am 05.11.2020 22:58
Zu der Esse nochmal, Natuerlich sollten keine groesseren Risse in der Schuessel sein, kleine Spannungsrisse sind nicht schoen und wirken Preismindernd, aber man kann mit Arbeiten. Die Steuerhebel sollten recht gaengig sein und (je nach Modell, wenn vorhanden) die Nuss in der Schuesselmitte noch recht Dicht schliessen- die Luftduese ist manchmal schon ausgebrannt oder weggerostet.
Last not least das Geblaese bzw. die Welle vom Luefter, hat normal kein Lager! Den Riemen abnehmen und mal schauen obs leicht laeuft und kaum Hoehenspiel hat. Bei schlechter Pflege eiert das oval.
Umbauen ist kein Problem, ein Waschmaschinenmotor o.Aehnl. geht gut, braucht ja nicht viel Leistung.
Nur dabei auf geringe Riemenspannung achten, siehe Gleitlager und immer gut schmieren!
Viel Glueck beim Anschauen.
Gruss
Alex
Stahl---ist Männerknete!